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Die Himmelspforte [The Cloud Door]Deutschland/Indien 1996, 28 MinutenBildformat 4:3 (1,33:1) Regie Mani Kaul Buch Regina Ziegler Musik Usted Zio Foriduddin Dagar Darsteller Anu Arya Aggarwal, Murad Ali Kamera Anil Mehta Schnitt Lalitha Krishna, Lalitha Krishna Produzent Regina Ziegler Produktion Ziegler FIlm Genre Erotik, Fantasy, Kurzfilm, Romanze Film Tags erotic tales indien papagei |
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In einem indischen Schloss in Rajasthan wird der König zufällig Zeuge, wie ein Papagei aus seinem Käfig heraus seiner jungen Tochter Kurangi erotische Schilderungen zuflüstert. Er gerät in Wut, zieht sein Messer und will den Vogel töten. Kurangi rettet ihm nur durch den Hinweis das Leben, das Sprechen des Papageis sei ohnehin sinnloses Geplapper. Als Prinzessin Kurangi eines Tages mit dem Papagei ein Bad nehmen möchte, fällt ihre Kleidung auf die Stufen. Plötzlich breitet der Vogel seine Flügel aus und fliegt über den Berg an einen weit entfernten Ort davon. Der Papagei in die Gefangenschaft eines Vogelhändlers und trifft auf den jungen Ratnasen. Der hört den Vogel den Namen seiner Geliebten aussprechen: "Kurangi". Der Papagei verspricht ihm, im Gegenzug für seine Freiheit, den geheimen Gang zu Kurangis Gemächern zu zeigen. Ratnasen befreit den Vogel, und eine abenteuerliche Reise beginnt... "The Cloud Door" nimmt einen populären Stoff aus der Literatur und Mythologie Indiens auf. Der Film greift auf drei Quellen zurück: BhasaŽs Sanskrit- Stück "Avimaraka" aus dem 5. bis 7. Jahrhundert, Malik Mohammed JayasiŽs Liebesgedicht "Padmavat" aus dem 13. Jahrhundert und die erotische indische Liebesgeschichte "Suksaptiti". Das Internationale Film-Festival in Indien, das im Januar 1994 in Bombay stattfand, war in Aufruhr. Zum ersten Mal, abgesehen von den Schätzen der klassischen indischen erotischen Kunst und Literatur, war ein indischer erotischer Film gedreht worden. Eine einzige Vorstellung war für die EROTIC TALES und die Filme ?Wet?, ?The Dutch Master? und ?The Cloud Door? genehmigt worden. Und diese musste von der Polizei überwacht werden, um Ausschreitungen vor den Toren des Sterling Kinos zu verhindern. Die Schauspielerin Anu Arya Aggarwal hatte ihre Karriere aufs Spiel gesetzt hatte, als sie im Film ihre Brust entblößt hatte. Ein Tabu war gebrochen worden. Noch heute kämpft der indische Verleiher mit den Zensurbehörden um die Freigabe der Filmreihe. |
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