CHASING HOPE – DER ANDERE BLICK: PREMIEREN IN BERLIN UND MÜNCHEN
PREMIERE IN BERLIN
Mit einem ausverkauften Kinosaal feierte „CHASING HOPE – Der andere Blick“ am 27. Oktober seine Berlin-Premiere im Moviemento. Vor dem Film begrüßte Verleiher Stephan Winkler Regisseurin Sandra Kaudelka und Protagonist Johannes Müller. Im Anschluss entwickelte sich unter der Moderation von Irina Bondas ein intensives Publikumsgespräch über Konfliktfotografie, die Verantwortung des Hinschauens, die psychischen Folgen der Arbeit in Kriegsgebieten – und darüber, ob Bilder tatsächlich etwas verändern können.
Kaudelka berichtete, wie eine Reise ins vom Krieg gezeichnete Sarajevo ihr Interesse am Krisenjournalismus weckte. Jahre später stieß sie auf ein Porträt über Müller, der als Kommunikationsmanager arbeitet und in seiner Freizeit als Konfliktfotograf unterwegs ist. Seine ungewöhnliche Biografie gab den Anstoß für den Film.
Besonders persönlich wurde das Gespräch, als Müller über die psychischen Belastungen seiner Arbeit und seine Erfahrungen während der Kämpfe um Mossul sprach. Er berichtete auch von seiner Traumatherapie und betonte, wie wichtig es sei, professionelle Hilfe anzunehmen. Auf die Frage, was seine Bilder bewirken können, antwortete er: „Wenn nach einer Ausstellung oder einem Film auch nur ein Mensch rausgeht und sagt: Ich möchte etwas tun – dann war es das wert.“























