PREMIERE VON UNGEDULD DES HERZENS
Ausverkaufte Deutschlandpremiere von Ungeduld des Herzens im Filmkunst66 in Berlin
Ungeduld des Herzens feierte am 28. Januar seine Deutschlandpremiere im Filmkunst66 in Berlin. Durch den Abend führte der Filmjournalist Rüdiger Suchsland.
Gemeinsam mit Drehbuchautor Florian Plumeyer und Produzent Lorenzo Gandolfo sprach Regisseur Lauro Cress über die konzeptionelle Arbeit an dem Film. Ungeduld des Herzens verstehe sich ausdrücklich nicht als werkgetreue Verfilmung der Romanvorlage, sondern als eigenständige Interpretation. Cress berichtete von der mehrjährigen Entstehung des Films als intensivem Teamprozess.
Auch die Hauptdarsteller*innen Giulio Brizzi und Ladina von Frisching gaben Einblicke in ihre Figurenarbeit. Der Film verzichtet bewusst auf eine klassische Heldenfigur. Isaac steht exemplarisch für junge Männer in Identitätskrisen, ohne versöhnliches Ende. Edith wiederum ist keine reine Opferfigur, sondern eine ambivalente, emotional kluge Gegenspielerin, die zunehmend zur zweiten Hauptfigur wird. Livia Matthes erklärte, ihre Rolle sei für sie vergleichsweise leicht zu spielen gewesen, gerade weil sie ihr persönlich fernstehe: „Die Figur hatte nichts mit mir oder meiner eigenen Persönlichkeit zu tun – das hat mir eine große Freiheit gegeben.“
Die lebhafte Publikumsdiskussion zeigte: Ungeduld des Herzens ist ein Film, der nicht erklärt, sondern herausfordert – und gerade dadurch nachhaltig wirkt.
Kinostart und Kinotour
„Ungeduld des Herzens“ startet am 5. Februar bundesweit in den Kinos. Im Rahmen der Kinotour stellen Regisseur Lauro Cress und Hauptdarstellerin Ladina von Frisching den Film persönlich vor:
MIT LADINA VON FRISCHING
Hamburg | 01.02.2026 | Zeise Kinos | 11:00 Uhr
Leipzig | 06.02.2026 | Schaubühne Lindenfels | 20:30 Uhr
Potsdam | 07.02.2026 | Thalia Programm Kino | 18:15 Uhr
Berlin| 08.02.2026 | fsk - Kino am Oranienplatz | 17:30 Uhr
MIT LAURO CRESS
Köln | 06.02.2026 | Filmpalette | 20:30 Uhr
Weitere Termine finden Sie auf der Webseite von W-FILM oder direkt bei den Kinos.
Verleihförderung durch die MBB, FFA und das Max Ophüls Preis. Partner zum Kinostart ist der Insel Verlag.















