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28.10.2026

CHASING HOPE – DER ANDERE BLICK: PREMIEREN IN BERLIN UND MÜNCHEN

Chasing Hope – Der andere Blick feierte seine Premieren in Berlin und München

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PREMIERE IN BERLIN

Mit einem ausverkauften Kinosaal feierte „CHASING HOPE – Der andere Blick“ am 27. Oktober seine Berlin-Premiere im Moviemento. Vor dem Film begrüßte Verleiher Stephan Winkler Regisseurin Sandra Kaudelka und Protagonist Johannes Müller. Im Anschluss entwickelte sich unter der Moderation von Irina Bondas ein intensives Publikumsgespräch über Konfliktfotografie, die Verantwortung des Hinschauens, die psychischen Folgen der Arbeit in Kriegsgebieten – und darüber, ob Bilder tatsächlich etwas verändern können.

Kaudelka berichtete, wie eine Reise ins vom Krieg gezeichnete Sarajevo ihr Interesse am Krisenjournalismus weckte. Jahre später stieß sie auf ein Porträt über Müller, der als Kommunikationsmanager arbeitet und in seiner Freizeit als Konfliktfotograf unterwegs ist. Seine ungewöhnliche Biografie gab den Anstoß für den Film.

Besonders persönlich wurde das Gespräch, als Müller über die psychischen Belastungen seiner Arbeit und seine Erfahrungen während der Kämpfe um Mossul sprach. Er berichtete auch von seiner Traumatherapie und betonte, wie wichtig es sei, professionelle Hilfe anzunehmen. Auf die Frage, was seine Bilder bewirken können, antwortete er: „Wenn nach einer Ausstellung oder einem Film auch nur ein Mensch rausgeht und sagt: Ich möchte etwas tun – dann war es das wert.“

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Fotocredit: © W-FILM / Harald Fuhr

PREMIERE IN MÜNCHEN

Nach der ausverkauften Berlin-Premiere am 27. Oktober setzte „CHASING HOPE – Der andere Blick“ seinen erfolgreichen Auftakt am 28. Oktober in München fort: Auch die Vorstellung im Monopol Kino war ausverkauft. Regisseurin Sandra Kaudelka und Protagonist Johannes Müller waren persönlich vor Ort. Im anschließenden Filmgespräch, moderiert von Daniel Fürg, gab es mit Afshin Davand, einem Protagonisten des Films, einen besonderen Überraschungsgast.

Gemeinsam sprachen sie über die im Film porträtierten Menschen und ihre Lebensrealitäten. Auch Vertreter der Kurdischen Gemeinde München waren unter den Gästen. Der Abend bot Gelegenheit zum Austausch über die Perspektiven, die der Film eröffnet. Die große Beteiligung freute auch Tina Hanke vom Monopol Kino. Das Kino wird den Film zum bundesweiten Kinostart in sein Programm aufnehmen.

Die beiden ausverkauften Premieren zeigen das Interesse an „CHASING HOPE – Der andere Blick“ und den Geschichten hinter den Nachrichtenbildern. Der Film begleitet den Konfliktfotografen Johannes Müller bei seinen Begegnungen in der Autonomen Region Kurdistan und richtet den Blick auf Menschen, deren Alltag von Unsicherheit, Vertreibung und dem Einsatz für Selbstbestimmung geprägt ist.

„CHASING HOPE – Der andere Blick“ startet am 12. November 2026 bundesweit im Kino. Zum Kinostart begleiten die Regisseurin und der Protagonist ausgewählte Vorstellungen auf einer Kinotour mit Filmgesprächen.

Weitere Termine finden Sie auf der Webseite von W-FILM oder direkt bei den Kinos.

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Fotocredit: © W-FILM 

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