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Finsteres Glück

Originaltitel: Finsteres Glück / Schweiz 2016 / Spielfilm / 114 Minuten / Regie: Stefan Haupt / ab 12 Jahren freigegeben

Romanvorlage

Pressebild_Finsteres-GlueckDio


Lukas Hartmann: Finsteres Glück
Roman. Diogenes. 304 Seiten

Das Leben des achtjährigen Yves wird in einer einzigen Sekunde brutal entzweigerissen, in ein Vorher und Nachher. Die Psychologin Eliane Hess, die ihm über den Verlust der Eltern hinwegzuhelfen versucht, ist gleichzeitig erschüttert und fasziniert von dem traumatisierten Jungen. Sein Schicksal geht ihr nahe – es leuchtet hinein in ihre eigene Vergangenheit. Nach der Begegnung mit Yves kann auch Elianes Leben und das ihrer beiden Töchter nicht mehr dasselbe sein. Ein berührender Roman über Geborgenheit und Verlust; über die Familienbande, die wir nicht lösen können, und diejenigen, die wir selbst knüpfen.


»Wenn unser Dasein aus vergänglichen Stoffen wie Sehnsucht, Liebe, Angst besteht, bietet dieser Familienthriller unvergängliche Bilder dazu.« Evelyn Finger, Die Zeit

»„Finsteres Glück“ ist ein starker Roman. Er packt den Leser mit voller Wucht.«
Andreas Tobler, Tages-Anzeiger

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Lukas Hartmann über die Verfilmung von „Finsteres Glück“

»Beim Schreiben meines Romans „Finsteres Glück“ erfuhr ich allmählich mehr über meine Figuren, ich konnte mir von Tag zu Tag genauer vorstellen, wie sie aussahen, redeten, sich bewegten.

In der Verfilmung ist das nun vielfach anders; nur Yves, der verwaiste Junge, kommt meinem inneren Bild verblüffend nahe. Diese Unterschiede haben mich zuerst irritiert, dann aber meine literarische Vorstellung zu überlagern begonnen, ich habe sie wahrgenommen als eine eigenständige und berührende Umsetzung meiner Geschichte. Was ich erzählte, erkenne ich wieder im Spiel der Akteure, in der Wahl der Bilder, im Rhythmus der Handlung. Nachdem ich den Rohschnitt gesehen hatte, war ich glücklich darüber, wie nahe der Film mit seinen Mitteln meiner Erzählweise kommt. Ich danke Stefan Haupt, ich danke allen, die bei dieser Produktion mitmachten, für ihr eindrückliches Engagement – und dafür, dass sie dem Geist meiner Vorlage so treu wie möglich blieben.«